Wirtschaft - Karstadt Warenhaus GmbH
2012-05-18 16:57 Uhr alles lesen
Essen (ots) - Der Aufsichtsrat der Karstadt Warenhaus GmbH hat in seiner Sitzung vom 16. Mai 2012 Gillian Berkmen zum neuen Chief Merchandise Officer berufen. Gillian Berkmen, zuletzt Group Brand & Commercial Director bei Mothercare Plc, blickt auf eine 30-jährige Karriere im Einzelhandel bei britischen und internationalen Top-Marken zurück. Bei Karstadt wird sie die Einkaufsorganisation verantworten. Jared Bluestein, Chairman des Aufsichtsrates, erklärte: "Ich freue mich, dass wir mit Gillian Berkmen eine Top-Einkäuferin gewonnen haben, die auf eine lange Karriere bei vielen renommierten Unternehmen zurückblickt. Wir wünschen ihr aller Gute bei ihrer neuen Aufgabe." Karstadt CEO Andrew Jennings stellte fest: "Ich freue mich, dass Gillian Berkmen zu uns kommt, um die Karstadt Geschäftsführung zu verstärken und gleichzeitig ihre internationale Sourcing- und Marken-Expertise in das Unternehmen einbringt." Gillian Berkmen sagte: "Karstadt hat einen ausgezeichneten Ruf weit über die Grenzen Deutschlands hinaus und - ich bin überzeugt davon, dass es eine großartige Zukunft vor sich hat. Ich freue mich sehr auf meine neue Aufgabe und darauf, das Sortiment mit meinem Team extrem weiterzuentwickeln und eng mit Andrew Jennings zu arbeiten." Gillian Berkmen blickt u.a. auf unterschiedliche Führungspositionen bei Mothercare, River Island, British Home Stores, Watches of Switzerland und Sears UK zurück. Pressekontakt: presse@karstadt.de
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Video Marktgeflüster: Märkte zwischen Facebook-Euphorie und Euro-Panik

18. Mai 2012 ·

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Video Tagesausblick – Facebook, Spanien, Griechenland Moody´s 18.05.2012

18. Mai 2012 ·

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EURUSD 16.05.2012 – Es ist zu erwarten, daß das Jahrestief bei 1,2620 zeitnah angesteuert wird

16. Mai 2012 ·

Update Euro-Dollar:

Nach langem Kampf ist die überfällige Entscheidung dann also doch gefallen: Mit nachhaltigem Bruch der 1,30er-Marke kommt seit einigen Tagen verstärkte Abwärtsdynamik im EURUSD auf. Das war überfällig und hat sich im Chart bereits angekündigt, doch ist es angesichts der konstant negativen Nachrichtenlage für den Euro erstaunlich, wie lange es gedauert hat. Auslöser der derzeitigen Bewegung war die Zerstörung der letzten Hoffnungen auf eine Bildung einer griechischen Regierung, sodaß bei den Neuwahlen Mitte Juni eine Katastrophe droht. Sollte Griechenland aus dem Euro ausscheiden, wäre das der Auftakt des Auseinanderfallens der EU.

Charttechnisch sieht EURUSD miserabel aus. Es ist zu erwarten, daß das Jahrestief bei 1,2620 zeitnah angesteuert wird. Gelingt dann keine Bodenbildung, dürfte der Euro mittelfristig weiter bis in den Bereich 1,2140 fallen.

 

 

Update Dax:

Etwas besser als der Euro hält sich noch der Dax. Dennoch durchbrach der Index das bisherige Verlaufstief bei 6370 und handelt derzeit nur noch knapp über der 6300er-Marke. Nun ist der Weg frei bis in den Bereich 6090/6100. Erholungen dürften daher vorübergehender Natur bleiben, solange der Dax nicht wieder über 6630 steigen kann. Wir favorisieren nach wie vor die Short-Seite.

 

 

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EURUSD & Dax 16.05.2012 Tagesausblick

16. Mai 2012 ·

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Video Marktgeflüster: Beginnt jetzt der Fall der EU ?

15. Mai 2012 ·

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Tagesausblick 15.05.2012 Trends für EURUSD + Dax

15. Mai 2012 ·

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Daß es aber nicht immer gut geht, zeigt sich ja nicht nur am 1.FC Köln, sondern derzeit auch in Griechenland

14. Mai 2012 ·

Euro-Dollar:

Nun sind die Wahlen in Frankreich und Griechenland vorüber – und erwartungsgemäß hat sich der Fokus für Euro-Dollar wieder nach Europa verschoben. Der Euro reagierte auf den Wahlausgang in den beiden Ländern zunächst mit Schwäche, um sich dann schon am Montag vormittag wieder nach oben zu bewegen, ganz nach dem Motto: so schlimm wird es wohl nicht kommen. Oder auf Kölsch: Et hät noch emmer joot jejange. Daß es aber nicht immer gut geht, zeigt sich ja nicht nur am 1.FC Köln, sondern derzeit auch in Griechenland, wo sich derzeit alle Aussichten auf eine tragfähige Regierung in Luft auflösen. Die doch reichlich unrealistische Hoffnung auf eine Einigung in Hellas war ein Grund dafür, daß der Euro nicht sofort ins Bodenlose stürzte.
Zu mehr als 1,3060 hat es aber dann doch nicht gereicht. Seit der Ralley am Montag geht es recht kontinuierlich bergab, stetig, aber noch nicht sehr dynamisch.
Für einen kräftigen Abverkauf der Gemeinschaftswährung gibt es ja mehr als gute Gründe, von Griechenland einmal abgesehen. So zum Beispiel die Verstaatlichung von Bankia in Spanien, die der Markt zwar mit einem gewissen Entsetzen, doch ohne Panik zur Kenntnis genommen hatte.
Dabei ist eben diese Panik durchaus angebracht. Hier lohnt ein Blick auf die Entwicklung in den USA, die ja eine ganz ähnlich strukturierte Immobilieblase wie in Spanien ausgeprägt hatte. Es begann damals mit einer Schieflage zweier Fonds von Bear Stearns, dann mußte das gesamte Unternehmen gerettet werden, bevor dann mit dem Fall von Lehman Brothers die Geschichte ihren bekannten Lauf nahm. Sehr ähnlich, so muß man erwarten, wird auch in Spanien der Verlauf sein: erst die Schieflage bei einem Insititut, dann zeigen sich immer größere Probleme auch bei anderen Banken, die von der Regierung Spaniens gerettet werden müssen – bevor dann die EU Spanien retten muß. Aber das kostet Geld und geht letztlich nur über das Drucken von Euros. Der Fall Bankia ist also der erste gefallenen Dominostein, dem schon bald andere folgen werden: die Lawine hat Fahrt aufgenommen.
Interessant ist auch die Entwicklung in Frankreich. Da werden nach dem zu erwartenden Sieg Hollandes noch einige Überraschungen auf uns warten, so zum Beispiel der Schuldenstand des Landes, der höher liegen dürfte, als die Sarkozy-Regierung zugegeben hat. Man darf sich da schon einmal auf den Kassensturtz freuen, denn es ist doch recht schwer vorstellbar, daß ein derartiger Polit-Filou wie Sarkozy eine saubere Staatskasse hinterläßt. Und: Hollande ist immer noch im Wahlkampf, da die Franzosen im Juni ihre Nationalversammlung wählen – es ist also mit antideutschen Tiraden gegen das vermeintliche Spardiktat Deutschlands zu rechnen, was dem Euro wohl nicht unbedingt Rückenwind verleihen dürfte.

Charttechnisch ist und bleibt der Euro stark angeschlagen. Solange das Hoch aus der letzten Woche bei 1,3060 nicht nachhaltig gebrochen wird, bleibt die Shortseite klar zu favorisieren. Unser (erstes) Kursziel ist und bleibt bei 1,2620.

Dax:

Auch der Dax zeigte in der letzten Handelswoche keine übermäßig ausgeprägte Range. Schon der Montag schöpfte die gesamte Bandbreite der Woche im Grunde aus. Nachdem der Index deutlich unter der 6400er-Marke eröffnete, kamen kontinuierlich Käufer in den Markt und zogen den Dax fast bis 6600 Punkte. Damit aber war das Wochenhoch markiert, am Mittowch handelte der Index wieder unter 6400 Punkten, bildete im Bereich 6370 einen Doppelboden und konnte von dort aus in der Restwoche sich wieder über 6500 Punkte hangeln.
Das Auf und Ab war einerseits bestimmt vom Hoffen und Bangen mit Blick auf die Regierungsbildung in Griechenland, doch waren zwei weitere Themenfelder von großer Bedeutung. Zunächst einmal die fast durchgängig schwachen Konjunkturdaten aus China, die unsere Freunde der China-ist-keine-Blase-und-wird-weich-landen-Fraktion doch stark enttäuscht haben dürften. Daß die Dinge doch sehr im argen liegen, zeigt die Reaktion der People´s Bank of China, die am Samstag flugs den Mindestreservesatz um 50 Basispunkte senkte. Finanzmärkte mögen derartige Aktionen, doch sind sie mittelfristig eher ein starkes Warnzeichen: die Konjunktur in China bremst schneller, als die Verantwortlichen es erwartet und erhofft hatten.
Das zweite Highlight war natürlich der mit zwei Milliarden Dollar seit April geradezu “peanuts-artige” Verlust von JP Morgan. Man wollte, so dringt es nun durch, sich gegen die Risiken in der Eurozone absichern, und das scheint irgendwie nach hinten losgegangen zu sein. Dumm nur, daß dieser Malus gerade in eine Zeit fällt, in der über strengere Vorschriften für die US-Banken gestritten wird und der Vorstandvorsitzende von JP Morgen zu den größten Kritikern der geplanten Volcker-Rule zählte. Humor ist, wenn man trotzdem weint…
Wie geht es nun weiter? Nun, die Fähigkeit, die fundamentalen Belastungsfaktoren irgendwie zu verdrängen ist an den Finanzmärkten traditionell stark ausgeprägt. Gut möglich also, daß die Probleme in Spanien, die hoffnungslose Lage in Griechenland, der mit der Wahl in NRW sich abzeichnende Machtverlust Merkels eine Zeitlang von der Oberfläche verschwinden und andere, eher fröhliche Dinge im Vordergrund stehen. Sicher aber ist, daß die grundlegenden Realitäten sich mittelfristig durchsetzen werden. Das bedeutet, daß im Dax nach oben immer etwas möglich ist, doch ist das Potential auf der Unterseite um ein Vielfaches höher. Wir gehen daher davon aus, daß auf der Oberseite spätestens im Bereich 6860 “der Deckel drauf” ist, während auf der Unterseite der Weg in Richtung 5000, ja sogar 4500 vorgezeichnet scheint. Es ist nur – und in diesem “nur” liegt das große Problem – eine Frage des richtigen Timings, während übergeordnet uns die Trendrichtung klar zu sein scheint.

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Ausblick heute auf Euro-Dollar & Dax 14.05.2012

14. Mai 2012 ·

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Marktgeflüster: Atempause – Ruhe vor dem Sturm

11. Mai 2012 ·

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EURUSD + Dax im Ausblick 11.05.2012

11. Mai 2012 ·

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